29 Dezember 2005

Briefpapier Eilauftrag

Dieses Briefpapier mit Karten habe ich 2c (Pantonetöne in blaßblau und dunkelgrau) auf fein strukturiertem Papier in 110 und 250 g/qm Qualität kurz vor Weihnachten für eine Kundin drucken lassen.

Der Kringel zeigt an wo sich das Sichtfenster der Umschläge befindet, damit man die Adresse gut plazieren kann.
Wir sind mit dem Ergebnis alle sehr zufrieden
(-> Kunde, Drucker, Gestalter).

27 Dezember 2005

Adventskalender geschlossen

Weihnachten ist nun vorbei und ich habe wieder alle Türchen vom Adventskalender geschlossen.
Ich hoffe es war informativ und unterhaltsam. Für mich war es spannend so assoziativ zu googeln, aber jeden Tag eine Illu "nebenbei" zu zeichnen kann ganz schön stressig sein, besonders vor Weihnachten.
Hiermit kehre ich jedenfalls wieder zu den "ernsthafteren" Arbeiten zurück :-)

30 November 2005

Adventskalender 2005 -> Anleitung

An den 24 Tagen bis Weihnachten gibt es hier im Blog jeden Tag eine neue Illustration von mir, die gesammelt werden kann. Die Bilder stehen alle in einem direkten Zusammenhang und sie sind besonders für Kinder und verspielte Erwachsene gedacht.

Anleitung: ein Klick auf das jeweilige Bild und man kommt in einem neuen Fenster zu einer vergrößerten (200 dpi) Version des Motivs. Das kann dann heruntergeladen und frei genutzt werden.
Mac: ctrl-Taste und Mausklick; Windows: rechte Maustaste drücken.
Wer mag sammelt die Bilder und druckt sie später auf einem Farbdrucker aus und verschenkt sie.

Achtung: nach Weihnachten verschwinden alle 24 Motive vom Server – also bei Interesse unbedingt rechtzeitig zugreifen!

29 November 2005

»Unsichtbare Arbeiten«

Das Redesign meiner Homepage ist gerade mein Hauptthema, die wird zum Jahresende transparenter, etwas schlanker und schöner.

Und dann arbeite ich noch an einem Adventskalender für das Blog, der hier am 1. Dezember startet. Die Spannung wächst ins Unermeßliche...

Dann ist da noch die Steuererklärung und und und...

27 November 2005

Ein Fotograf zu Besuch in Hamburg

Letzte Woche kam der Fotograf Carsten Bockermann, den ich über das Business-Netzwerk openBC kennengelernt habe, zu Besuch ins Büro.
Der Kontakt war im Rahmen eines Buchprojektes über Mexiko zustandegekommen, wofür viele von Carstens spannenden Fotos verwendet werden. Es hatten sich eine ganze Reihe von Fotografen dafür beworben, aber Carstens Fotos haben eine Faszination, die schwer zu beschreiben ist.
Er hat ein schönes Online-Portfolio mit Motiven aus Nord- und Zentralamerika, der Karibik, Südafrika oder Europa.
Man möchte sofort einen Flug buchen um die Persönlichkeiten von seinen Bildern zu treffen :-)

Die Mitgliedschaft im Netzwerk openBC ist übrigens besonders für Selbständige sehr nützlich und dazu noch gratis. Es tummeln sich dort weltweit mehr als 500.000 Mitglieder sämtlicher Branchen und es wächst kontinuierlich. Ich habe dort schon viele interessante Kontakte gefunden oder wurde gefunden.

25 November 2005

»WinterClassics« Flyer ist gedruckt

Der Flyer ist gestern fertig gedruckt und gefalzt ausgeliefert worden und wird bei den Hamburger Vorverkaufsstellen und an anderen Orten ausliegen und verteilt werden.
Mit dem Druck bin ich sehr zufrieden, allerdings ist mir ein 135 g/qm Papier noch etwas zu dünn und ich werde beim nächsten Mal eher auf ein Volumenpapier oder ein 150-170 g/qm Papier ausweichen, solange das noch gefalzt und nicht genutet werden muß.
Dadurch wird der Druck etwas teurer werden, aber »man hat mehr in der Hand«.
Ich kann immer noch etwas dazulernen :-)

23 November 2005

Cover für Taschenbuchreihe

Das sind die ersten Entwürfe meiner Vorschläge für das Redesign der Buch-Cover einer Virginia Woolf Reihe.

22 November 2005

Flyer im Druck

Mein Flyer für die WinterClassics wird gerade bei Bahruth gedruckt.

Das Endformat ist Din lang, offen hat er A4 Format (29,7 x 21 cm). Die einzelnen Seiten sind 10, 10 und 9,7 cm breit, damit man die Innenseite sauber einschlagen kann.
Er ist beidseitig bedruckt (das nennt sich 4/4 c) Euroskala (also Cyan, Magenta, Yellow, Kälte - cmyk) auf 135 g/qm matt gestrichenem Offsetpapier.
Der Vorteil von mattgestrichen ist, daß es beim Lesen nicht unangenehm reflektiert oder Fingerabdrücke sichtbar bleiben (wie z.B. bei Hochglanz gestrichenem oder lackiertem Papier) und die Farben nicht dunkler oder weniger klar als gewollt werden (kann bei ungestrichenem Naturpapier passieren).
Nach dem Druck und Beschnitt wird der Flyer zweimal gefalzt zum Wickelfalz.

19 November 2005

Grafikdesign 2005

Und wie arbeiten wir Grafiker heute?
Ich glaube davon haben viele schon eine relativ gute Vorstellung.

Entwürfe:
Scribble werden entweder zu Papier gebracht oder im Computer mit Grafikstift oder Maus gemacht. Das kommt auf die Vorliebe des Gestalters an oder auch darauf wo er sich befindet wenn die Ideen kommen.
Meine kommen z.B. oft in der S-Bahn auf dem Nachhauseweg und da zeichne ich zur Not auch winzigklein auf einen Kassenbon oder in ein Buch oder was gerade da ist.

Layouts werden dann in der Regel am Computer (meist Mac) gemacht, in den Programmen InDesign, Quark XPress, Freehand, Illustrator, Photoshop, auch da bevorzugt jeder etwas anderes.
Ich bin z.B. erst vor einigen Monaten von Quark auf InDesign umgeschwenkt, weil es einfach inzwischen mehr Möglichkeiten bietet, günstiger ist und sehr gut mit vielen anderen Programmen zusammenarbeitet.
Inzwischen kann ich gar nicht mehr verstehen warum ich es so lange mit Quark ausgehalten habe (Bequemlichkeit und keine Zeit/Lust umzulernen...).

Vorlagen scannt man entweder ein oder bekommt sie auf CD oder gemailt.
Die fertigen Entwürfe werden entweder auf dem eigenen Farbdrucker ausgegeben und dem Kunden gezeigt oder ihm als PDF, JPG o.ä. Austauschformat zugemailt oder auf einer Website /einem Blog veröffentlicht.

Reinzeichnung:
Der Entwurf wird mit druckfähigen Daten nachgebaut, d.h. die Bilder müssen eine höhere Auflösung als im Entwurf bekommen und so bearbeitet werden, daß sie im Druck perfekt aussehen (Endformat, Retusche, Farbanpassungen, Vierfarbmodus, Filter u.ä.).

Weitere für den Druck notwendige Parameter müssen beachtet werden: Farben werden genau eingestellt (Farbtabellen helfen oder man hat ein Farbmanagementsystem), Beschnittzugaben zu den Rändern, Überfüllungen der Farben untereinander, Passermarken, Falzmarkierungen, eine paßgenaue Seite für Stanzungen oder Prägungen...

Die Reinzeichnung geht als Dokument mit verknüpften Daten oder druckfähiges PDF auf CD-ROM oder per Mail an die Druckerei, die auch über die sog. Druckvorstufe verfügt.
Dort werden heute keine Filme mehr belichtet, sondern es wird CTP gearbeitet (Computer to Plate), also die Druckplatte ohne Umwege belichtet. Vorher hat man einen Ausdruck kontrolliert, kann bis zuletzt noch Änderungen an der Datei verwirklichen. Das ist also alles viel flexibler, zeitsparender und kostengünstiger geworden als vor 20 Jahren.

Bei Unklarheiten bespricht man sich unbedingt rechtzeitig mit dem Drucker oder weiterverarbeitenden Betrieb. Unter Umständen muß auch der Drucker erst einmal Informationen einholen, z.B. vom Papierhersteller, Farbenlieferanten oder Buchbinder.

Die direkte Zusammenarbeit zwischen Grafiker und Druckerei auf dem kürzesten Weg ist sehr wichtig, da sonst leicht wichtige Informationen (in beiden Richtungen) auf der Strecke bleiben können. Außerdem hat ein guter Grafiker das gleiche Vokabular wie ein Drucker, was ein Anzeigenleiter oder Kunde u.U. nicht 100% versteht und evtl. etwas anders weitergibt. Das ist natürlich keine Frage des Intellekts sondern einfach eine Erfahrungssache :-)

Das ist auch einer der Gründe warum ich ganz gern mit mir bekannten Firmen zusammenarbeite wo man sich im Laufe der Jahre aufeinander eingespielt hat, besonders bei komplizierteren Aufträgen.
In Agenturen gibt es als Zwischenschritt die »Productioner«, die ausgebildet sind perfekt zu »übersetzen« zwischen Kreativen, Reinzeichnern, Fotografen, Etatchefs, Druckern und anderen Beteiligten.

Mit der heutigen Methode kann ich theoretisch 20 Plakate im Monat machen, wenn ich den kreativen Prozeß und die Recherche ganz weglassen und wie am Fließband produzieren würde.
Aber sooo einfach ist das ja nun auch nicht.

17 November 2005

Graphikdesign 1985

Vor 20 Jahren haben Grafiker ganz anders gearbeitet als heute.
Ich erzähle das mal in Kurzfassung.

Entwürfe:
Die ersten Scribbel zu einem Thema wurden oft schon beim Kunden auf dem Tisch grob angerissen.
Entwürfe wurden dann mit Markern oder Buntstiften gezeichnet oder mit Wasserfarben oder Acryl gemalt. Es wurde fotokopiert, collagiert, mit Reprokamera und Liesegang skaliert.
Schriften wurden von Letrasetbögen Buchstabe für Buchstabe abgerubbelt, mit Schablonen gezeichnet oder aus Typobüchern durchgepaust.
Stieß man mit einer Methode an eine Grenze experimentierte man mit einer anderen bis man umsetzen konnte was einem vorschwebte.

Reinzeichnungen:
Auf Karton wurde (möglichst im Format 1:1) das Motiv mit Hilfe von Ziehfeder, Tinte, Acrylfarbe und Rapidographen gezeichnet, wobei die Zunge massiv gerade gehalten werden mußte, was auf Dauer ziemlich anstrengend war.
Alle Bestandteile der Reinzeichnung mußten schwarz auf weiß sein.
Repros oder auch gute Kopien wurden mit Fixogum oder Wachs zusammenmontiert.
Der Text mußte bei einem Satzstudio mit den exakten Angaben von Schriftschnitt, Schriftgrad, Zeilenabstand, Absatzbreite und -höhe bestellt werden. Das hat man vorher mit Hilfe eines Typometers und Schriftmusterbüchern genau berechnet.
Wenn der Satz dann fertig war konnte er einmontiert werden.
Schwarzweißfotos hat man unter der Reprokamera in der gewünschten Größe gerastert (oder rastern lassen); bei Farbbildern wurde auf einem Transparentpapier der genaue Stand eingezeichnet und die Skalierung errechnet, so daß der Lithograph in der Druckerei das Bild später richtig einbauen konnte.
Mehrere Lagen Transparentpapier wurden auf den Karton geklebt, jede mit verschiedenen drucktechnischen Angaben wie Farbauszeichnung, Skalierungswerte u.ä. Bei Vollfarbtönen (Pantone, HKS...) klebte man u.U. Farbmuster auf.
Die Reinzeichnung bekam dann zum Schutz noch einen Kartondeckel und wurde in die Druckerei gegeben, wo man dann mit dem Lithographen alles genau durchsprach um Mißverständnisse zu verhindern. Dann wurden die Lithofilme erstellt, für jede Farbe eine, für Prägungen o.ä. Effekte noch zusätzliche.
Die Filme wurden dann nochmal kontrolliert und kleine Fehler retuschiert oder ausgekratzt.
Dann folgte der Andruck, eine weitere Kontrolle und dann endlich der Druck.

Mit dieser Methode habe ich im Monat damals maximal 2-3 Plakate geschafft...

15 November 2005

Kleines Layout 1x1

Die einzelnen Schritte um z.B. die Innenseite eines Din lang Flyers zu gestalten sind:

- Entwurfsvorstellung haben
- Dokument einrichten
- Text importieren und verteilen
- Schriftart, -größe und Zeilenabstand bestimmen
- Bilder bearbeiten: Größe, Farbmodus, Retusche, Schärfe...
- Bilder importieren und layouten
- Schatten oder andere Effekte
- Überschriften hervorheben
- Farben anlegen
- Details bearbeiten
- alles abstimmen
- Feintypografie
- Korrekturen
- Reinzeichnung

Die Reihenfolge variiert natürlich und vieles hängt von Vorgaben oder dem Material ab, aber so in etwa läuft es oft.

13 November 2005

Anzeige irischer Künstler

Ein ganz simpler Trick um eine ausgewogene Anzeige zu gestalten bei der die vorhandenen Artworks der Künstler integriert werden sollen, ist die Gesamtfläche möglichst gleichmäßig aufzuteilen.
In diesem Fall bei vier Künstlern in einer quadratischen Fläche kann man es vierteln, mit 9 Künstlern würde ich auch bei den Quadraten bleiben. Bei anderen Anzahlen böten sich eher Spalten oder Queerbalken zur Aufteilung an oder auch ganz freie Formen.

Bei einer Anzeige im A4 Hochformat, was typisch ist bei ganzseitigen Anzeigen in Magazinen, könnte man die "gerechte" Flächenaufteilung am besten bei 6 oder 8 Künstlern erreichen und würde in anderen Fällen wieder bei freierer Aufteilung landen.

Meistens wird mir die Anzahl vorgegeben, aber wenn es zu eng wird kann ich schon mal zugunsten einer schöneren Aufteilung Einfluß nehmen, einen Versuch sollte das zumindest immer wert sein, denn eine klar aufgeteilte Anzeige ist oft einfach lesefreundlicher und die Informationen sollen ja "ankommen".

10 November 2005

Natur Kultur

In einer der letzten Ausgaben des Magazins PAGE bin ich über einen Artikel über "Balkon & Garten"gestolpert, das Berliner Magazin erscheint sechsmal im Jahr im Format A5 und "kümmert sich um die Kultur der Natur und gestaltet jede Ausgabe aus den Beiträgen der Leser".
Man kann die Hefte auf der Site durchblättern und Einzelhefte bestellen, viele sind aber aufgrund der Miniauflage von 100 Exemplaren bereits vergriffen. Ich hoffe sie wird bald vergrößert, denn es ist ein wirklich schönes kreatives Projekt, zu dem ich auch irgendwann mal einen Beitrag leisten werde. Die aktuelle Ausgabe heißt "Kraut und Rüben", die kommende "Winterschlaf".
http://www.balkon-garten.de/

Wer Lust auf mehr Florales hat, der kann sich mal die Site von Maruto "once upon a forest" ansehen. Ich beobachte sie bereits seit 1998 und habe nie verstanden wofür sie steht. Jeden Monat gibt es ein neues Motiv, die ganz alten sind leider nicht mehr dabei, sie waren interaktiv, aber die 22 Motive die man jetzt durchblättern kann sind auch sehr schön.
http://www.once-upon-a-forest.com/

08 November 2005

Aktive Antennen...

Meine Antennen empfangen ständig Impulse, die sich später oft bewußt oder unbewußt zu brauchbaren Ideen für meine Arbeit nutzen lassen. Ich bin fast immer auf Empfang, was ja ganz normal ist, da Millionen Reize auf uns moderne Menschen einprasseln.
Es ist sehr wichtig nicht immer so durchlässig zu sein und sich auch mal dem Äußeren zu verschließen und in Ruhe aufzutanken um später wieder mit Energie durchzustarten. Das funktioniert natürlich bei jedem anders.
Für mich ist Joggen wichtig, weil ich da (fast allein) in der Natur bin. Yoga ist auch schön, am liebsten ohne Termindruck allein zuhause mit einer CD oder DVD als Begleitung und Motivation. Oder Schwimmen.
Sich auf wirklich nur eine Sache zu konzentrieren und darin zu versinken ist auch ein Weg, das kann ich gut beim Sushi bereiten oder Backen, auch an der Töpferscheibe oder bei der Gartenarbeit.

Zur Zeit haben meine Antennen einen kleinen Stau an Ideen verursacht, d.h. ich habe Ideen angesammelt (und natürlich notiert), die ich noch immer nicht sinnvoll in einer Arbeit unterbringen konnte und die irgendwann auch gedruckt werden sollten. Das ärgert mich manchmal etwas ...

07 November 2005

Kinderbuch Illustrationen

Ein richtig schönes Buch mit dem Titel "Illustrating Children's Books" hat Martin Salisbury geschrieben. Es gibt einen Überblick über Geschichte, Zeichentechnik, Materialien, Entwicklung von Charakteren, das Bilderbuch, Layout und Typografie, Veröffentlichung u.s.w. wobei er viele Themen anreißt, aber nicht extrem in die Tiefe geht.
Als erste Orientierung oder Motivationsquelle ist es sehr gut, aber für Illustratoren, die bereits in dem Feld arbeiten ist es wohl keine große Bereicherung.
Salisbury ist selbst Illustrator und mir gefiel besonders an dem Buch, daß er nicht nur seinen eigenen Stil zeigt, sondern Unmengen von schönen bereits veröffentlichten Illustrationen anderer Zeichner als Beispiel einbringt.
Und ich bringe hier mal - der Jahreszeit entsprechend - meinen Hasen am Ofen ein :-)

03 November 2005

Pink Martini Plakat

Pink Martini sind wieder da! Wer die Chance hat eines ihrer Konzerte zu besuchen, der sollte es unbedingt tun.

05.11. München, Muffathalle
06.11. Karslruhe, Tollhaus
07.11. Stuttgart, Theaterhaus
09.11. Düsseldorf, Savoy Theater

Auf ihrer Website kann man sich die kompletten CDs anhören, der Song Sympathique ("Je ne veux pas travailler...") ist wundervoll, aber da ist noch so viel mehr in der Musik und das passiert auf einem sehr hohen Niveau. http://www.pinkmartini.com/

Für das Tourplakat hatte ich ein Schwarz/Weiß Foto, was ich so nicht verwenden wollte und habe die Künstler in mühevoller Kleinarbeit freigestellt und ein Blauduplex daraus gemacht.
Die "little tomatos" habe ich als kleinen Hingucker und Farbfleck einfach mit der Maus gemalt.

02 November 2005

Im Museum für Kunst und Gewerbe

Um neben der Arbeit mit Maus und Tastatur meinen Strich nicht ganz zu verlieren (nein, zeichnen ist nicht wie Fahrrad fahren oder schwimmen, man verlernt es durchaus) und den Blick zu schulen zeichne ich ab und zu allerlei Sachen, mal schnell, mal langsamer. Im Museum für Kunst und Gewerbe halten die Modelle still und es ist ihnen egal wie das Ergebnis ausfällt. Ich habe jedenfalls noch keine Beschwerden zu meinen Lockerungsübungen gehört...

http://www.mkg-hamburg.de/

01 November 2005

Luka Bloom Plakat

Der irische Singer/Songwriter ist jetzt im November auf Deutschlandtournee. Ich mag seine Musik und war auf ein paar Konzerten.
http://www.lukabloom.com/

Um das Plakat zu gestalten habe ich mir natürlich die neue CD "Innocence" angehört und aus ein paar ganz brauchbaren Bildern eines ausgesucht. Der Titelsong ist alles andere als seicht, deshalb auch die eher dunkle Farbgebung.
Auf der Bühne hat Luka immer einen großen Blumenstrauß stehen, so habe ich im Hintergrund Blumen und weiche bläuliche Schattierungen eingebaut.
Als Typo wollte ich auch etwas "unschuldiges" und habe hier eine Graffiti- oder Kinderkritzelschrift gewählt, es ist die Inlines Rough von John Blor von 2001, sie ist eine Freeware für Interessierte:
http://www.1001fonts.com/font_details.html?font_id=688

Reinzeichnung in InDesign, Endformat A1, 4c. Gedruckt wurde bei Bahruth Druck und Medien in Reinbek.
http://www.bahruth.de/


31 Oktober 2005

london5 - art at tate's

Tate Modern: eine riesengroße Eisberg Installation (genannt "Embankment" von Rachel Whiteread) aus zusammengeklebten Kunststoffkisten im Turbinenraum des ehemaligen Kraftwerks läßt den Raum (35 m hoch, 160 m lang) größer erscheinen als wenn er ganz leer wäre.
Im Museum ist modernere Kunst (ab Impressionismus) zu sehen und zur Zeit eine faszinierende Fotoausstellung von Jeff Wall.
http://www.tate.org.uk/modern/

Ältere Werke sind in der Tate Britain ausgestellt, dort habe ich mir primär die Turner Gemälde angesehen, wobei ich besonders den Raum mit den unvollendeten sehr reizvoll fand.
http://www.tate.org.uk/servlet/CollectionDisplays?roomid=3290

Die Präraffaeliten inspirieren mich schon seit Ewigkeiten und es ist spannend vor den Originalen von Rossetti, Morris, Burne-Jones, Millais oder Holman Hunt zu stehen und die Farben und Pinselstriche zu sehen.
http://www.tate.org.uk/servlet/CollectionDisplays?roomid=3452

london4 - the wall

Bemalte Wände, zerrissene Plakate, Spiegelung.
East End, Knightsbridge, Notting Hill. 20 Grad und Sonne, Ende Oktober.

Ich habe ein paar lustige Tage in London verbracht um meine Freunde aus Toronto zu treffen und den Geist kulturell anzureichern. Steve ist Illustrator und Jeff Innenarchitekt, wir kennen uns seit 20 Jahren. Dann haben wir noch Basti in Hampstead getroffen, er ist Musiker, Reisender und Schreibender.
Ich habe viele inspirierende Gespräche und Eindrücke bekommen.

london3 - the floor




Scheren verzieren einen Kohlenspeicher vor einer Schneiderei im East End, Diana Memorial Blüten den Kensington Garden und der präraffaelitische Maler Burne-Jones hat eine Keramiktafel in seinen ehemaligen Vorgarten in Knightsbridge bekommen.

30 Oktober 2005

london2 - windows













Wunderschöne Schaufenster Dekorationen für exclusive Nahrungsmittel (Kaviar, Marmeladen, Champagner, Tee) mit riesigen Köpfen fand ich in der Picadilly Street.

Indische Kleider an Original 50er Jahre Schaufensterpuppen mit teilweise abgebrochenen Nasen gab es im East End.

london1 - grafisch-typografisch



Begegnungen mit kuriosen grafischen Elementen, aber auch sehr schöner Typografie. Salzige bissige Hundechips, modische Perücken, sex-y girls, ein buntes Filmfest Programm und Baby-Tausch... zum Glück gibt es nicht alles wirklich dort.
Oder irre ich mich?

25 Oktober 2005

Christy Moore Plakat

Heute Abend tritt Christy Moore in Hamburg auf. Ich habe die Plakate gestaltet, die in Hamburg und Berlin gehängt wurden. Bei einer kleinen Tour kann man auch mal alle Termine intergrieren um die Druckkosten niedriger zu halten.
Das Originalfoto war schwarzweiß, ich habe dann ein Zartbitterschokoladebraun Duplex daraus gemacht.
Hier ist ein Problem aufgetreten, was ich öfter erlebe. Das Foto war von Fotografenseite her bereits stark angeschnitten (also die Person steht nicht mit Raum darum zentral im Foto), was die Verarbeitung in einer neuen Gestaltung sehr erschwert.
Ich verstehe, daß ein Fotograf eine kreative Aussage schaffen möchte und das ist auch OK. Nur sind solche Bilder nicht unbedingt geeignet um damit Werbemittel zu gestalten, da es von vornherein durch den Beschnitt gestalterische Einschränkungen gibt.
Als Pressefoto wäre es wunderbar, aber so läßt es für die Bildaufteilung keine großen Freiheiten um mit dem Motiv zu spielen. Zusätzlich brauche ich ja im Druck auch noch Beschnittzugabe und es fällt dadurch noch mehr weg.

Hier gibt es mehr Infos zu Christy Moore, der übrigens der ältere Bruder von Luka Bloom ist, was ich erst während der Recherche zum Plakat herausfand.
http://www.christymoore.com/

24 Oktober 2005

Kein besonders produktiver Arbeitstag

Morgens war noch alles bestens.

Bis sich dann mein neuester Rechner fast kommentarlos verabschiedete ("knister britzel" kam nur vielsagend). Leider mußte er jetzt zum "Apfeldoktor" wo er sich hoffentlich schnell erholt, denn ich konnte ihm trotz spannenden Auseinandernehmens, online Fehleranalyse und Telefonsupport nicht helfen.
Zum Glück ist sein Vorgänger noch ganz motiviert und ich bin eine schlaue Füchsin, die immer ihre Daten extern sichert.
Puh... und einen wichtigen Job habe ich sogar noch letzte Nacht erfolgreich zum Drucker geschickt, sonst hätte ich damit jetzt ein zeitliches Problem bekommen.

Abends war dann fast alles wieder bestens...

23 Oktober 2005

Typografie Spaß


Herrlich, herrlich! Ich habe heute von einem Freund diese wunderbare URL bekommen
http://metaatem.net/words/
Ein großer Spaß für jeden Typografie Fan. Ich habe natürlich sofort losgelegt und den Herbst eingefangen :-)