31 Dezember 2006

Geometrie im Design

Durch das Buch »Proportion und Komposition« von Kimberly Elam kann man die Zusammenhänge zwischen Natur, Mathematik und Gestaltung besser verstehen lernen. Ich habe es mir gekauft, weil es manchmal Situationen gibt, in denen es mir nicht auf Anhieb gelingt ein Element "richtig" zu plazieren. Irgendetwas stimmt nicht und ich tüftel, skaliere und verschiebe im Layout.
In dem Buch wird die Ordnung von zweidimensionalem und dreidimensionalem Design analysiert und durch Transparentpapierlayer deutlich gemacht. Von Mustern in der Natur, den Körperproportionen der Antike, über den goldenen Schnitt bis hin zu den heutigen DIN Formaten wird vieles verdeutlicht. Sehr zu empfehlen, sowohl für Laien, als auch als Auffrischung für Spezies.

28 Dezember 2006

Inventur 2006

Offiziell ist mein Büro zwar geschlossen, aber heimlich tobt der Bär. Ich archiviere, sortiere und bringe mehr Ordnung ins kreative Chaos, sowohl auf den Rechnern, als auch im Papierkram. So habe ich mich schon von ca. 40-50 kg Papier verabschiedet, das mit Jobs zwischen 1992 und 2001 zu tun hatte - was für eine Erleichterung!
Beim Durchgehen der Arbeiten in den Ordnern bin ich über meine ersten Arbeiten als Selbständige gestolpert, die noch ohne Rechner per Hand entstanden sind und über die ersten Plakate, die ich am Computer gemacht habe. Das waren Sachen für den Jazztrompeter Donald Byrd, für Peter Gabriel, Luka Bloom und Randy Crawford.
Dann schließe ich mein Jahr 2006 buchhalterisch ab, vergleiche meine gesteckten Ziele (inhaltlich und finanziell) mit dem erreichten und denke, daß ich ganz zufrieden mit mir sein kann. Es war ein enorm produktives Jahr.
Die Planung für 2007 konkretisiere ich in den nächsten Tagen in Bezug auf Umsatz, private und berufliche Ziele. Diese Struktur hilft mir meinen Weg klar zu sehen, auch wenn es mal drunter und drüber geht und keine Zeit zum Luft holen bleibt.

24 Dezember 2006

Fröhliche Weihnachten

Ich wünsche allen Lesern und Bloggern ein Frohes Fest und eine erholsame Zeit. Außerdem hoffe ich, daß Ihr nicht zuviele Krawatten oder Schnellkochtöpfe, Lenkradschützer, 4711 oder unliebsame Überraschungen geschenkt bekommt.

22 Dezember 2006

Kritzeln ausdrücklich erlaubt!

Zur Premiere einer Kinderveranstaltung im Planetarium gab es als Beschäftigung für die Kinder einen Malbogen, auf dem die Kinder aus den Sternen des Sternbilds Orion ein eigenes Sternbild malen konnten, denn es gibt ja unendlich viele Möglichkeiten die Sterne mit Linien sinnvoll oder auch sinnlos zu verbinden. So waren die Kinder beschäftigt und die Eltern konnten in Ruhe ihren Sekt schlürfen :-)

19 Dezember 2006

Weihnachtspost

Yippie! Meine Weihnachtspost ist raus! Und damit ist auch gleich die Adressdatenbank auf dem neuesten Stand. Ich habe Karten drucken lassen auf denen ganz klein 2006er Arbeiten zu sehen sind von allen Kunden, die ich in diesem Jahr hatte. So findet sich jeder auf der Karte wieder. Dazu rote Transparentumschläge, weiß beschriftet mit winterlichen Briefmarken.

Noch ein last minute Geschenktipp für die arbeitende Bevölkerung: es gibt eine neue Ausgabe des Buches »Einfach die Welt verändern - 50 kleine Ideen mit großer Wirkung« und zwar in Bezug auf die Arbeit (E.d.W.v. - im Job). Das Buch ist supernett gemacht, bunt und mit kleinen Anregungen, teilweise in Umschlägen oder eingeklebt. Ein schönes und sinnvolles Geschenk von we are what we do.

18 Dezember 2006

Ein »Kosmos voller Klänge« im Planetarium

Im Planetarium Hamburg gibt es im nächsten Quartal 8 Konzerte, die zusätzlich mit einem 6-seitigen Flyer beworben werden sollen.
Man kann die Konzerte auch als eine Art Abo buchen und dadurch Geld sparen, wenn man mehrere besuchen möchte. In der Innenseite (Wickelfalz) sind die Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und auf der Außenseite die allgemeinen Angaben.
Der Flyer liegt ab nächste Woche aus.

16 Dezember 2006

Auf Tournee...

Wenn Künstler auf Tournee gehen, dann muß natürlich alles bis ins Kleinste durchgeplant werden. Dafür ist beim Veranstalter der Booker zuständig und noch zig andere Leute.
Alle Beteiligten bekommen dann zum Tourstart die sogenannte Itinerary, aus der sie ersehen können wie der Tourablauf ist, wer was macht, alle Kontaktinfos, Zeiten, Adressen, Details etc. Bei einer großen Tour, wie »Die Nacht der 5 Tenöre« mit 31 Terminen soll das Tourbuch natürlich zum Key Visual der Tour passen. Oft wird es als Souvenir behalten oder ist ein begehrtes Sammelobjekt für Fans.
Ich habe - passend zum Plakatmotiv mit der Pfingstrose - das Cover gestaltet und auch die Backstagepässe.

14 Dezember 2006

...seit 2.12. nix Neues?

Au weia. Da werde ich schon von Lesern angeschrieben, weil ich seit Tagen nichts geschrieben habe. Danke Guido für's Anstubsen ;-)
Dezember ist mal wieder ein komischer Monat: zu kurz, zu warm, zu voll.
Natürlich habe ich viel gearbeitet und es gibt ein paar Ergebnisse, die ich zeigen möchte.
Hier sind z.B. Plakate für die 2007er Tournee der Sängerin Lura. Sie wird als »neue Königin der Kapverden« gelobt, wobei es ihr gar nicht so recht ist, die großartige Cesaria Evora vom Thron zu schubsen. Die beiden waren kürzlich zusammen auf Tournee. Fakt ist: Lura hat eine tolle Stimme und Ausstrahlung.
Die Wahl fiel auf das Plakat oben rechts, wofür ich heute die Reinzeichnung gemacht habe. Das Foto ist von Joe Würfel.
Hier sind die Konzerttermine für Januar.

02 Dezember 2006

Ausstellung - Nachtrag mit Bildern

Dies sind ein paar Bilder der Planung und der Vitrinen, die zurzeit noch im Planetarium zu sehen ist.
Kurz zu meinem Beitrag:
- Auswahl der Objekte
- Planung Optik/Reihenfolge
- Bildretusche
- Beschriftungen
- Aufbauhilfe

Auf dem Skizzenbild sieht man die 3 Schritte der Planung: Übersicht der vorhandenen Vitrinen mit Maßen, Layout der unterzubringenden Objekte in einer Vitrine, Fotos der Objekte und genauere Anordnung.

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

30 November 2006

Planetarium Programm 1/2007

Das ist der Titel des neuen Programms für das Planetarium. Das Motiv stammt von der Veranstaltung »Sternbilder und Legenden der Winternacht« und zeigt den Krieger Orion.
Das Heft hat 36 Seiten und es gibt insgesamt 598 Veranstaltungen im 1. Quartal.
Nächste Woche soll gedruckt werden, es wird aber jetzt noch Korrektur gelesen und es gibt sicher noch eine Menge Korrekturen.

28 November 2006

Reinzeichnung An Pierlé

Dieses ist das Plakat, was nun gedruckt wird. Leider kein Livemotiv, aber das Foto ist in jedem Fall sehr auffällig und ich hoffe, daß es möglichst viele Leute in die Konzerte im Januar zieht. Es lohnt sich wirklich.

21.01. München, Ampere
23.01. Frankfurt, Brotfabrik
24.01. Stuttgart, Rosenau
26.01. Köln, Gloria Theater
27.01. Berlin, Fritzclub
28.01. Hamburg, Mandarin Kasino

26 November 2006

Jena Struktur vs. Weimar Struktur

Letztes Wochenende habe ich einen kleinen Kulturtrip nach Jena und Weimar gemacht und u.a. das Zeiss-Planetarium und 2 Theaterstücke gesehen und mich einfach etwas umgeguckt. Ich habe bei einer Mitarbeiterin vom Theaterhaus Jena gewohnt, die ich während der halbjährigen Arbeit an den Werbemitteln zur Oper Turandot kennengelernt habe. 2002 habe ich das Key Visual und alles was im Zusammenhang mit Turandot anstand für das Staatstheater Schwerin gestaltet (Plakate, Spannbänder, Messestand, Anzeigen, Flyer, Mappen, Programmheft...).
Sie hat mir im Theaterhaus Jena wunderbare Einblicke hinter die Kulissen ermöglicht, außerdem trat ein Feund mit seiner Gruppe Showcase Beat Le Mot dort auf.

24 November 2006

Tourplakat Georges Moustaki

Hier sind drei meiner Entwürfe für das Plakat des Monsieur Moustaki. Als Reinzeichnung habe ich allerdings eine andere Version gemacht: das mit dem blaugrauen Balken unten hat in der RZ einen knallroten Balken. In der dunklen Jahreszeit ist es dadurch natürlich viel besser lesbar, weil es kontrastreicher ist, aber ich zeige hier das, wie es sein sollte.
Es wurde auch überlegt 2 Versionen drucken zu lassen, eins mit rotem und eins mit blauem Balken und es den örtlichen Veranstaltern zu überlassen, welches sie plakatieren möchten. Der Preisunterschied war aber zu groß durch die 7 verschiedenen Städteversionen.

22 November 2006

Tourplakat An Pierlé

»Meine« geliebte belgische Künstlerin An Pierlé kommt im Januar auf ihre erste Deutschland Tournee. In einer langen Nacht habe ich letzte Woche 17 Entwürfe gemacht, es mußte sehr schnell gehen, da es bereits Vorschläge von anderer Seite gab und mir sehr viel daran lag, den Job zu bekommen, weil ich die Musik so sehr mag und schon im Thema bin. Das ist einfach eine Herzenssache, ob Geld drin ist oder nicht.
Es scheint geklappt zu haben, auch wenn ich leider kein Live Foto von Lex Sample (foto album) verwenden kann, was ich sehr gern gemacht hätte. Er ist vor ein paar Monaten über mein Blog gestolpert und hat mich auf seine Bilder aufmerksam gemacht. Sie drücken das aus, was man in einem Konzert von An erlebt und wären genau richtig gewesen. Vielleicht finden sie später Verwendung, wenn An bekannter ist in Deutschland.
Hier sind ein paar der Entwürfe, die nicht genommen werden, die ich selbst aber sehr schön finde. Der Tourbooker nannte eins davon »preisverdächtig«. Das ehrt mich sehr. Danke Frank :-)

17 November 2006

Cicero Logo on stage!

Gestern habe ich in der ausverkauften Musikhalle mein Roger Cicero Logo und die extra für seine Bigband von Sybs Bauer gestalteten Notenständer bewundern dürfen. Die Gesamtwirkung aus Lichtdesign, CD, Bühnengarderobe und Musik ist wirklich beeindruckend für einen Newcomer.
Hier sind ein paar Bilder. Das Logo ist auf 10 Notenständern, als 4m lange Leuchtschrift und als Signet auf der Bassdrum zu sehen. Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

13 November 2006

Neues Grafiktablett

Ich habe das halbe Wochenende mit meinem nigelnagelneuen Grafiktablett herumgespielt. Das ist um Klassen besser als mein altes, es hat sich wirklich viel getan in der Entwicklung. Die Bedienung wird immer intuitiver und es macht richtig Spaß damit in verschiedenen Programmen herumzuprobieren, von drucksensitiver Pinselspitze auf harten Stift und Radierer zu wechseln (einfach umdrehen!).
Da ich in Zukunft ein wenig mehr illustrieren werde, war die Anschaffung einfach sinnvoll. Es ist zu umständlich zu zeichnen, einzuscannen und dann zu bearbeiten. So habe ich gleich alles in Vektoren oder in den richtigen CMYK Farben im Rechner und das spart Zeit und Nerven.
Das Tablett hat integrierte Tasten, die man individuell belegen kann, einen Touchstrip z.B. zum Zoomen, dazu eine Maus mit 4 Tasten und Rad und den Stift mit verschiedenen Spitzen. Wen es interessiert: Voilá.

10 November 2006

Karibisch-kulinarisches Kundentreffen

Gestern war ich mit einem sehr guten Kunden essen, wobei sowohl das Restaurant Roatan als auch das Gespräch sehr gut waren. In lockerer Atmosphäre plaudert es sich einfach besser und die Ideen fließen.
Während ich Julio Iglesias Lieblingsmenü aß (so stand es in der Karte!) - das Bay Island Special Stew - machte mein Kunde sich über ein argentinisches Churrasco her. Die Namen der Cocktails möchte ich lieber nicht schriftlich fixieren ;-)
Wir haben zusammen über einen Fragebogen nachgedacht, den ich verschicken werde um den Geschmack der 5-12-jährigen Kids besser einschätzen zu können. Ich habe schon an einigen Kinderprojekten gearbeitet, aber die waren eher für die Altergruppe SESAMSTRASSE... und viele Figuren, die die Kinder heute gut finden, finde ich subjektiv einfach scheußlich. Aber ich will ja die Kindergeschmack treffen und nicht meinen eigenen oder den der anderen Erwachsenen, die in dem Projekt beteiligt sind.
Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse, es werden diverse Schulklassen befragt werden und wenn das Projekt näher rückt werde ich davon natürlich auch erzählen.

07 November 2006

Flyer »Sternbilder & Legenden der Winternacht«

Für eine neue Kindershow im Planetarium habe ich einen 2-seitigen Flyer gestaltet. Das Grundlayout hatte ich schon bei einem anderen Flyer angelegt, damit wir für alle Vorträge und Shows problemlos neue Flyer erstellen können. Das Raster hat immer Kopf und Fußzeile, ein großes zentrales Bild mit integrierter Headline, unter dem Platz ist für 5 kleine Bilder und auf der Rückseite die zusätzlichen Informationen wie Inhalt, Beteiligte, Anfahrt, Termine, Preise etc. Das Format ist 105 x 210 mm.

Mit diesem Grundraster haben wir für die verschiedensten Veranstaltungen immer ein einheitliches Erscheinungsbild um den Wiedererkennungswert "Ahaaa!!! Planetarium!" zu transportieren.

02 November 2006

Plakat - oder am Anfang war das Bild

So starten die meisten Plakatjobs für Konzerte. Es gibt ein paar Fotos zur Auswahl, manchmal auch nur eins, die mehr recht als schlecht für das Thema geeignet sind, und einen Tourtitel. Mal sehen was ich daraus machen kann. Die Musik ist mir bekannt und der Werdegang des Künstlers auch in etwa, d.h. ich muß nicht recherchieren.
Auf den ersten Blick haben diese Fotos für mich wenig damit zu tun, was Georges Moustaki ausmacht und ich muß sehen in wieweit ich sie verändere, stärker mit Schriften arbeite oder zusätzliches zum Tourtitel passendes Material suche. Ich habe mal eine Doku über ihn gesehen, in der er mit Lederkappe auf seinem Motorrad durch Paris düst, aber solche Fotos sind leider nicht zu bekommen.
Ich möchte nicht vierfarbig arbeiten, lieber monochrom oder mit einem Duplexbild, was viel Charme hätte.
Über passende Schriften bin ich mir auch noch nicht im Klaren, sein neues CD Cover hat eine schreckliche Futura light oder so etwas ähnliches. Dafür werde ich meinen nigelnagelneuen Schriftfächer befragen, ein schönes Hilfsmittel.

01 November 2006

Die Legende des Posterdesigns

Im Rahmen der Designdays 2006 hatte ich die Gelegenheit den Posterdesigner Holger Matthies kennenzulernen. Er arbeitet fast ausschließlich im Kulturbereich, unsere Kunden überschneiden sich teilweise.
Als er von seinem Werdegang berichtete und ausführte was ihn dazu bewog für Kulturschaffende und nicht für die Werbebranche zu arbeiten und warum selbständig und nicht eingebunden, da kam mir das alles sehr bekannt vor und ich mußte häufig nicken.
Kultur hat Geschichte. Ich habe die Möglichkeit durch meine Arbeit enorm viel zu lernen und konzeptionell sehr in die Tiefe zu gehen. Bei der Gestaltung von Waschpulveranzeigen ist das nicht in dem Maße möglich.
Natürlich hat H.M. auch Plakate gestaltet, die ihn nicht zufrieden gestellt haben, Kompromisse sind auch für ihn manchmal nötig, die Mischung macht es. Und er arbeitet auch für manche Vereine gratis und bricht sich dabei keinen Zacken aus der Krone oder verweist auf den »Niedergang des Grafikdesigns«, wenn es nicht bezahlt wird, wie so mancher Grafiker, den ich leider in Foren erlebe.
Allerdings meinte er auch, daß heute keine guten konzeptionellen Plakate mehr gemacht werden für Theater oder Konzerte. Das sehe ich allerdings anders und arbeite aktiv daran mit, daß es Qualität an der Säule gibt.

31 Oktober 2006

Eine unbequeme Wahrheit

Ein gutes Filmposter (damit habe ich nichts zu tun) und ein sehr beeindruckender Film, den ich wirklich jedem empfehlen möchte.
Das Poster zeigt bildlich sehr einfach den Zusammenhang zwischen der von Menschen herbeigeführten Umweltverschmutzung und einer der Folgen der Klimaveränderung: mehr und vor allem stärkerer Tornados.
Im Film wird die gesamte Problematik sehr anschaulich und bewegend erklärt. Wer danach noch in seinen 2 Tonnen schweren Geländewagen klettert um seine Kinder zur Schule zu bringen ist nicht mehr zu retten...

30 Oktober 2006

Wat mut - dat mut

Tja, so ist das.
Da muß gaaanz viel Text untergebracht werden und alles bitte gaaaanz groß und natürlich gut lesbar. Und dann noch diese Info und diese 10 Bilder und die Namen aller Beteiligten und deren verstorbener Verwandten und da - in der Ecke - ist doch auch noch Platz für ein oder zwei Logos... Moment! Wir haben was vergessen! Wenn der hier erwähnt wird, dann müssen auch alle seine vorigen Projekte bis 1939 zurück aufgezählt werden, sonst macht das ja alles gar keinen Sinn.
Meinen Sie man kann das noch lesen in 3 Punkt Größe? Na dann können wir auch noch alle 8 Sponsorenlogos unterbringen, oder? Sie machen das schon... ;-)

29 Oktober 2006

Jahreszeiten

Kleine jahreszeitliche Spielerei ohne tieferen Sinn.
Manchmal stolpere ich über ein Bild oder habe eine bestimmte Farbkombination vor Augen, die ich unbedingt ausprobieren möchte um sie aus dem Kopf zu bekommen. Sowas dient der Entspannung und findet meist am Rand von anderen »echten« Arbeiten statt. In diesem Fall neben der Arbeitsfläche der Weihnachtskarte für das Planetarium.

25 Oktober 2006

Berlin Struktur vs. Hamburg Struktur

Auf dem Rückweg von einem Kurztrip nach Berlin hatte ich die Idee die Stadt nur als Collage verschiedener Muster und Strukturen darzustellen und sie einer Collage mit Hamburger Strukturen entgegenzustellen. Kann man aus 9 Bildern von Details schon die Stadt erkennen? Ich glaube schon - zumal jede Stadt doch sehr charakteristische Muster hat. Ich werde das vielleicht auch mit anderen Städten machen, die ich besuche.

24 Oktober 2006

Sisyphos Arbeit

Ich arbeite seit einiger Zeit an einem Regenschirm vom nördlichen Sternenhimmel. Was für eine Arbeit... jeder Stern muß in Größe und Lage stimmen, wobei die Größe nicht die tatsächliche Größe eines Sterns ist, sondern seine Helligkeit wiedergibt. Auf dem Schirm sind so um die 600 Sterne, aber gezählt habe ich sie nicht. Mittlerweile kenne ich unsere Himmelskörper und Sternbilder ganz gut.
Noch bin ich in der Layoutphase. Für die Reinzeichnung wandle ich die Datei in 8 dreieckige EPS um, da der Schirm in 8 Segmente zerteilt und wieder zusammengenäht wird. Wichtig ist es darauf zu achten, daß keine Beschriftungen über die Naht laufen, da sie u.U. sonst nicht lesbar sind.
Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

21 Oktober 2006

Design Festival Hamburg 26.-31.10.2006

Im Rahmen der Designdays 2006 in Hamburg gibt es täglich interessante Gespräche in den Räumen der Industriedesignerin Sybs Bauer. Hier ist das genaue Programm zu finden.

Ich habe Sybs letztes Jahr durch das Netzwerk openBC kennengelernt, sie hat verschiedene Designpreise verliehen bekommen, zuletzt u.a. für ihr wunderschönes Teeservice Qing die Auszeichnung Form 2006.
Ihr Notenständer Quintus wird in einer Sonderedition gerade von Roger Cicero und seiner Bigband auf ihrer aktuellen Deutschland Tournee genutzt.

Besonders schön finde ich es Sybs Objekte zu »begreifen«, da sie sowohl ein taktiler als auch ein technisch durchdachter Genuß sind. Während einiger Gespräche hoffe ich Zeit zu finden in ihren Räumen in St. Georg (Hauptbahnhof) dabei zu sein.