30 November 2006

Planetarium Programm 1/2007

Das ist der Titel des neuen Programms für das Planetarium. Das Motiv stammt von der Veranstaltung »Sternbilder und Legenden der Winternacht« und zeigt den Krieger Orion.
Das Heft hat 36 Seiten und es gibt insgesamt 598 Veranstaltungen im 1. Quartal.
Nächste Woche soll gedruckt werden, es wird aber jetzt noch Korrektur gelesen und es gibt sicher noch eine Menge Korrekturen.

28 November 2006

Reinzeichnung An Pierlé

Dieses ist das Plakat, was nun gedruckt wird. Leider kein Livemotiv, aber das Foto ist in jedem Fall sehr auffällig und ich hoffe, daß es möglichst viele Leute in die Konzerte im Januar zieht. Es lohnt sich wirklich.

21.01. München, Ampere
23.01. Frankfurt, Brotfabrik
24.01. Stuttgart, Rosenau
26.01. Köln, Gloria Theater
27.01. Berlin, Fritzclub
28.01. Hamburg, Mandarin Kasino

26 November 2006

Jena Struktur vs. Weimar Struktur

Letztes Wochenende habe ich einen kleinen Kulturtrip nach Jena und Weimar gemacht und u.a. das Zeiss-Planetarium und 2 Theaterstücke gesehen und mich einfach etwas umgeguckt. Ich habe bei einer Mitarbeiterin vom Theaterhaus Jena gewohnt, die ich während der halbjährigen Arbeit an den Werbemitteln zur Oper Turandot kennengelernt habe. 2002 habe ich das Key Visual und alles was im Zusammenhang mit Turandot anstand für das Staatstheater Schwerin gestaltet (Plakate, Spannbänder, Messestand, Anzeigen, Flyer, Mappen, Programmheft...).
Sie hat mir im Theaterhaus Jena wunderbare Einblicke hinter die Kulissen ermöglicht, außerdem trat ein Feund mit seiner Gruppe Showcase Beat Le Mot dort auf.

24 November 2006

Tourplakat Georges Moustaki

Hier sind drei meiner Entwürfe für das Plakat des Monsieur Moustaki. Als Reinzeichnung habe ich allerdings eine andere Version gemacht: das mit dem blaugrauen Balken unten hat in der RZ einen knallroten Balken. In der dunklen Jahreszeit ist es dadurch natürlich viel besser lesbar, weil es kontrastreicher ist, aber ich zeige hier das, wie es sein sollte.
Es wurde auch überlegt 2 Versionen drucken zu lassen, eins mit rotem und eins mit blauem Balken und es den örtlichen Veranstaltern zu überlassen, welches sie plakatieren möchten. Der Preisunterschied war aber zu groß durch die 7 verschiedenen Städteversionen.

22 November 2006

Tourplakat An Pierlé

»Meine« geliebte belgische Künstlerin An Pierlé kommt im Januar auf ihre erste Deutschland Tournee. In einer langen Nacht habe ich letzte Woche 17 Entwürfe gemacht, es mußte sehr schnell gehen, da es bereits Vorschläge von anderer Seite gab und mir sehr viel daran lag, den Job zu bekommen, weil ich die Musik so sehr mag und schon im Thema bin. Das ist einfach eine Herzenssache, ob Geld drin ist oder nicht.
Es scheint geklappt zu haben, auch wenn ich leider kein Live Foto von Lex Sample (foto album) verwenden kann, was ich sehr gern gemacht hätte. Er ist vor ein paar Monaten über mein Blog gestolpert und hat mich auf seine Bilder aufmerksam gemacht. Sie drücken das aus, was man in einem Konzert von An erlebt und wären genau richtig gewesen. Vielleicht finden sie später Verwendung, wenn An bekannter ist in Deutschland.
Hier sind ein paar der Entwürfe, die nicht genommen werden, die ich selbst aber sehr schön finde. Der Tourbooker nannte eins davon »preisverdächtig«. Das ehrt mich sehr. Danke Frank :-)

17 November 2006

Cicero Logo on stage!

Gestern habe ich in der ausverkauften Musikhalle mein Roger Cicero Logo und die extra für seine Bigband von Sybs Bauer gestalteten Notenständer bewundern dürfen. Die Gesamtwirkung aus Lichtdesign, CD, Bühnengarderobe und Musik ist wirklich beeindruckend für einen Newcomer.
Hier sind ein paar Bilder. Das Logo ist auf 10 Notenständern, als 4m lange Leuchtschrift und als Signet auf der Bassdrum zu sehen. Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.

13 November 2006

Neues Grafiktablett

Ich habe das halbe Wochenende mit meinem nigelnagelneuen Grafiktablett herumgespielt. Das ist um Klassen besser als mein altes, es hat sich wirklich viel getan in der Entwicklung. Die Bedienung wird immer intuitiver und es macht richtig Spaß damit in verschiedenen Programmen herumzuprobieren, von drucksensitiver Pinselspitze auf harten Stift und Radierer zu wechseln (einfach umdrehen!).
Da ich in Zukunft ein wenig mehr illustrieren werde, war die Anschaffung einfach sinnvoll. Es ist zu umständlich zu zeichnen, einzuscannen und dann zu bearbeiten. So habe ich gleich alles in Vektoren oder in den richtigen CMYK Farben im Rechner und das spart Zeit und Nerven.
Das Tablett hat integrierte Tasten, die man individuell belegen kann, einen Touchstrip z.B. zum Zoomen, dazu eine Maus mit 4 Tasten und Rad und den Stift mit verschiedenen Spitzen. Wen es interessiert: Voilá.

10 November 2006

Karibisch-kulinarisches Kundentreffen

Gestern war ich mit einem sehr guten Kunden essen, wobei sowohl das Restaurant Roatan als auch das Gespräch sehr gut waren. In lockerer Atmosphäre plaudert es sich einfach besser und die Ideen fließen.
Während ich Julio Iglesias Lieblingsmenü aß (so stand es in der Karte!) - das Bay Island Special Stew - machte mein Kunde sich über ein argentinisches Churrasco her. Die Namen der Cocktails möchte ich lieber nicht schriftlich fixieren ;-)
Wir haben zusammen über einen Fragebogen nachgedacht, den ich verschicken werde um den Geschmack der 5-12-jährigen Kids besser einschätzen zu können. Ich habe schon an einigen Kinderprojekten gearbeitet, aber die waren eher für die Altergruppe SESAMSTRASSE... und viele Figuren, die die Kinder heute gut finden, finde ich subjektiv einfach scheußlich. Aber ich will ja die Kindergeschmack treffen und nicht meinen eigenen oder den der anderen Erwachsenen, die in dem Projekt beteiligt sind.
Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse, es werden diverse Schulklassen befragt werden und wenn das Projekt näher rückt werde ich davon natürlich auch erzählen.

07 November 2006

Flyer »Sternbilder & Legenden der Winternacht«

Für eine neue Kindershow im Planetarium habe ich einen 2-seitigen Flyer gestaltet. Das Grundlayout hatte ich schon bei einem anderen Flyer angelegt, damit wir für alle Vorträge und Shows problemlos neue Flyer erstellen können. Das Raster hat immer Kopf und Fußzeile, ein großes zentrales Bild mit integrierter Headline, unter dem Platz ist für 5 kleine Bilder und auf der Rückseite die zusätzlichen Informationen wie Inhalt, Beteiligte, Anfahrt, Termine, Preise etc. Das Format ist 105 x 210 mm.

Mit diesem Grundraster haben wir für die verschiedensten Veranstaltungen immer ein einheitliches Erscheinungsbild um den Wiedererkennungswert "Ahaaa!!! Planetarium!" zu transportieren.

02 November 2006

Plakat - oder am Anfang war das Bild

So starten die meisten Plakatjobs für Konzerte. Es gibt ein paar Fotos zur Auswahl, manchmal auch nur eins, die mehr recht als schlecht für das Thema geeignet sind, und einen Tourtitel. Mal sehen was ich daraus machen kann. Die Musik ist mir bekannt und der Werdegang des Künstlers auch in etwa, d.h. ich muß nicht recherchieren.
Auf den ersten Blick haben diese Fotos für mich wenig damit zu tun, was Georges Moustaki ausmacht und ich muß sehen in wieweit ich sie verändere, stärker mit Schriften arbeite oder zusätzliches zum Tourtitel passendes Material suche. Ich habe mal eine Doku über ihn gesehen, in der er mit Lederkappe auf seinem Motorrad durch Paris düst, aber solche Fotos sind leider nicht zu bekommen.
Ich möchte nicht vierfarbig arbeiten, lieber monochrom oder mit einem Duplexbild, was viel Charme hätte.
Über passende Schriften bin ich mir auch noch nicht im Klaren, sein neues CD Cover hat eine schreckliche Futura light oder so etwas ähnliches. Dafür werde ich meinen nigelnagelneuen Schriftfächer befragen, ein schönes Hilfsmittel.

01 November 2006

Die Legende des Posterdesigns

Im Rahmen der Designdays 2006 hatte ich die Gelegenheit den Posterdesigner Holger Matthies kennenzulernen. Er arbeitet fast ausschließlich im Kulturbereich, unsere Kunden überschneiden sich teilweise.
Als er von seinem Werdegang berichtete und ausführte was ihn dazu bewog für Kulturschaffende und nicht für die Werbebranche zu arbeiten und warum selbständig und nicht eingebunden, da kam mir das alles sehr bekannt vor und ich mußte häufig nicken.
Kultur hat Geschichte. Ich habe die Möglichkeit durch meine Arbeit enorm viel zu lernen und konzeptionell sehr in die Tiefe zu gehen. Bei der Gestaltung von Waschpulveranzeigen ist das nicht in dem Maße möglich.
Natürlich hat H.M. auch Plakate gestaltet, die ihn nicht zufrieden gestellt haben, Kompromisse sind auch für ihn manchmal nötig, die Mischung macht es. Und er arbeitet auch für manche Vereine gratis und bricht sich dabei keinen Zacken aus der Krone oder verweist auf den »Niedergang des Grafikdesigns«, wenn es nicht bezahlt wird, wie so mancher Grafiker, den ich leider in Foren erlebe.
Allerdings meinte er auch, daß heute keine guten konzeptionellen Plakate mehr gemacht werden für Theater oder Konzerte. Das sehe ich allerdings anders und arbeite aktiv daran mit, daß es Qualität an der Säule gibt.