28 September 2011

Ich seh den Sternenhimmel ...

Wenn man im Planetarium Hamburg in den Fahrstuhl zur Aussichtsplattform steigt, dann kann man jetzt an der Decke den Sternenhimmel betrachten und die Sternbilder lernen. Die Vektordatei hatte ich ursprünglich für einen Regenschirm gestaltet und nun für das größere Format der Decke noch etwas erweitert.

15 September 2011

KulturTour Kopenhagen

Ende August war ich in Kopenhagen. Eine wunderbare Stadt für kurze oder längere Aufenthalte und von Hamburg aus schnell mit Bahn und Fähre zu erreichen. Ich hab mich einfach treiben lassen und mich u. a. über die Touris amüsiert, die aus Reisebussen ploppen, sich schnell vor der Meerjungfrau knipsen lassen und dabei von den grünen Felsen ins Wasser glitschen um den Rest der Stadt in nasser Hose zu erleben.
Das Designmuseum kann ich empfehlen, Christiania, den botanischen Garten oder den Rundetårn. Wer mehr Zeit hat kann die Kunstgalerie Louisiana im Norden besuchen, die Carlsberg-Brauerei und den schönen Park dort oder mit der Metro in die Stadt Malmö (Schweden) fahren. Schöne Designshops mit Deko, Möbeln, Mode, Kitsch und Nützlichem gibt es in beiden Städten.

12 September 2011

Autoaufkleber

Inzwischen gibt es eine Reihe von neuen Folien und Techniken um schöne, langlebige und gut zu entfernende Autoaufkleber mit individueller Gestaltung zu bekommen. Mein Kunde hat sich eine Folie ausgesucht, die von außen schwarz aussieht, aber von innen aus dem Auto hat man trotzdem eine gute Durchsicht. Auf Bussen wird das auch eingesetzt, da sind die Löcher und Raster der Folie deutlich zu erkennen. Außen ist der gesamte Bus gestaltet, aber der Fahrgast kann rausgucken. Früher musste man die Fenster aussparen und war dann nicht so frei im Design.
Den Schriftzug habe ich im Layout so hoch angesetzt, damit er trotz Scheibenneigung aus der Perspektive des dahinterfahrenden Wagens gut sitzt.

05 September 2011

Ernie & Bert

Gerade war ich in einem Workshop des "Ideenverstärkers" und Designers Andreas Jacobs, den er in Hamburg veranstaltete.
Wir waren eine ungewöhnlich ausgewogene Gruppe (1/2 Männer - 1/2 Frauen, 1/2 Raucher - 1/2 Nichtraucher … OK, nur 1/3 waren Brillenträger oder Vegetarier und 1/1 waren in kreativen Berufen zuhause) und haben uns den ganzen Tag mit dem Prinzip der »Braingrids« beschäftigt.

»Braingrids« sind Denkformulare, die uns helfen Ideen zu sammeln, zu verbessern, zu verdichten, zu ordnen und umzusetzen. Was nützt uns eine Idee, wenn wir sie nicht umsetzen?
Wir haben in einem lichtdurchfluteten Raum im Werkheim Hamburg u.a. gelernt, wie die rechte Gehirnhälfte (Ernie) und die linke (Bert) arbeiten und wie wir uns das besser zunutze machen können. Der Workshop bestand aus vielen Anregungen und Übungen, die das Formular unterschiedlich nutzen. Bekannte Kreativtechniken werden kombiniert oder besser visualisiert, jedes »Braingrid« enthält dann am Ende ein Ergebnis oder eine konkrete To-Do-Liste oder die Frage aller Fragen (à la "wer, wie, was, wieso, weshalb, warum …?")

Die Zeit verging sehr schnell, wir haben je 25 Minuten gearbeitet, 5 Minuten Pause gemacht (Pomodoro Zeitmanagement) und viel gelacht und gelernt. Ungefähr 10 verschiedene Methoden die »Braingrids« zu benutzen wurden probiert, nicht jede Technik ist für jeden oder jedes Problem gleich gut geeignet. Ich glaube man kann das auch gut noch kombinieren und seinen eigenen Weg entwickeln. Die Möglichkeiten sind unendlich. Man teilt die Formulare in Felder, kann schreiben, zeichnen, hervorheben, abreißen, allein oder im Team arbeiten.
Gute Buch- und Webtipps haben den Tag abgerundet

Mit dem Block habe ich mich schon an die nächsten Entwürfe gemacht und werde »Braingrids« auch sicher für verschiedene Projekte nutzen um Klarheit zu gewinnen, Ideen zu finden und zu konkretisieren und Dinge anders zu beleuchten (Scamper oder Osborn).
Ich freue mich sehr, dass ich dabei war.

Wer Lust hat auch mal so einen Workshop zu besuchen, der hat in den nächsten Wochen an vielen Orten in Deutschland Gelegenheit dazu. Außerdem gibt es auch immer mal wieder knackige Impuls-Seminare zwischendurch (direkt fragen). Termine sind auf Andreas' Website zu finden.
Aber eigentlich will ich gar nicht, dass er soviel herumreist, denn dann dauert es mit dem geplanten Buch oder seinen anderen spannenden Ideen zu lange ;-)
Wie war das? Die beste Idee taugt nichts, wenn sie nicht umgesetzt wird ...

02 September 2011

Eiszeit in Hamburg

Gerade sind sie in den Druck gegangen: die Einladungen und Plakate zur kommenden Ausstellung des Archäologischen Museums (Helmsmuseum).
Eine sehr produktive Zusammenarbeit soll noch ein paar weitere Sachen hervorbringen, z.B. einen Flyer, Ausstellungstafeln oder die großen Leuchtkästen vor dem Haus.

Ab 30.9. ist die Ausstellung in Harburg dann eröffnet und wir können erfahren, wie es in der Gegend, in der heute Hamburg liegt, vor Jahrmillionen war, als es noch Mammuts gab. Es werden u.a. Skelette und lebensgroße Modelle der Tiere ausgestellt.
Im Museum gibt es auch viel für Kinder zu entdecken, die Dauerausstellung ist wirklich schön gestaltet.