24 Februar 2014

Plakate & ein Haufen Arbeit

Ein paar Plakate, die in den letzten Wochen entstanden sind.
Es gibt ja eigentlich immer viel zu tun, aber aktuell komme ich kaum hinterher und hab auch an den Wochenenden gearbeitet. Dank meiner Kanban-Wand behalte ich zum Glück den Überblick. Kulturdesign oder Drucksachen für Veranstaltungen gehen dabei vor, da es fast ausschließlich Terminsachen sind.
Letzte Woche fand in Hamburg die wunderbare Social Media Week statt. Ich hätte gern viele Vorträge live gesehen, aber dank des Livestreams und der abrufbaren Videos und Slides konnte ich zumindest einiges am Rande mitbekommen.

17 Februar 2014

Aus dem Skizzenbuch

Mein Skizzenbuch füllt sich momentan mit Gesso-Tinte-Schrift-Experimenten. Gesso ist ein Kreidegrund, den ich aufspachteln, -rollen oder -pinseln kann, er macht spannende Strukturen, denen die Farbe folgt.
Freie Arbeiten machen den Kopf wunderbar frei.

03 Februar 2014

Ein Ausflug mit Licht & Schatten

Kürzlich war ich in Frankfurt um mich auf der Papiermesse "Paperworld" umzusehen Dort habe ich einiges an Material und Kuriositäten bewundert. Die integrierte "Creativeworld" fand ich allerdings ziemlich gruselig. Kreativität besteht für mich nicht aus glitzerbunten vorgefertigten Plastik-Bastelsets. Ich konnte schon als Kind nichts mit "Malen nach Zahlen" anfangen. Aber jedem das Seine und den größten Brocken der gierigen geschmacklosen Industrie, die dahintersteckt und zum KaufenKaufenKaufen anregt ;-)

Was richtig gut war: das Ledermuseum in Offenbach! Auf den ersten Blick etwas altbacken und klein, auf den zweiten Blick hat es eine umfangreiche Sammlung an Exponaten von vor 6000 Jahren bis heute, die gute Einblicke in Design, Verarbeitung und Nutzung der verschiedenen Tierhäute bietet. Die Aktenmappen von Napoleon Bonaparte und seiner Schwester aus grünem Leder, das mit kleinen goldenen Bienen verziert war, haben mir besonders gut gefallen. Das Buchbindehandwerk, vor allem die Ledereinbanderstellung, wird auch sehr anschaulich erklärt. Und zum Thema Artenschutz gibt es auch einiges zu sehen.
Besonders ausgeklügelt ist das Beleuchtungssystem des Museums: man steht im Dunkeln. Die historischen Naturexponate vertragen natürlich kein Dauerlicht und ich war froh eine Taschenlampe dabei zu haben. Irgendwann ging mir dann aber ein Licht auf *ha ha* und ich entdeckte die geschickt versteckten Schalter – an, über oder zwischen den Vitrinen. Kam man aus einer anderen Richtung in den Raum als vorgesehen, fand man meist keinen Schalter. Da es aber keinerlei Leitsystem oder irgendeinen Hinweis gab, glich der Museumsbesuch der Schnitzeljagt in einer Höhle.
Mir hat es gefallen.