24 April 2015

Kleister selbstgemacht (2. Versuch)

 
Im März habe ich Kleister aus Weizenmehl und Maisstärke gekocht und davon berichtet. Nun konnte ich endlich Reismehl auftreiben und damit meine Versuchsreihe fortführen. Ich hatte gehört, dass Reiskleister noch besser klebt und einen stärkeren Glanz hat.
Mein Test ergab: das ist Quatsch.

Obwohl ich den Reiskleister durch ein feines Sieb gestrichen habe, habe ich es nicht geschafft ihn klumpfrei zu bekommen. Es bleiben immer ganz kleine Körnchen, die auf der Oberfläche etwas rau auftrocknen. Das ist für die Herstellung von Kleisterpapieren ganz schlecht. Beim Kleben ist es aber kein Problem.


Mein bisheriges Fazit: Weizen, Mais und Reis haben einen identischen seidenmatten Glanz. Die höchste Klebkraft hat Weizen. Mais und Reis haben keinerlei Vorteile, eher Nachteile (Klümpchen beim Reis).
Also macht es euch einfach und nehmt feines Weizenmehl für euren Kleister. Sieben kann nicht schaden, wenn ihr eine schöne Oberfläche bekommen wollt.

Tipps: rührt den heißen Kleister gleich so dünn an, wie ihr ihn haben wollt. Späteres Strecken/Verdünnen von Kleister führt dazu, dass er sich leicht trennt, nicht homogen bleibt. Wir verwenden ja keine Emulgatoren oder sonstige Zusätze, die das verhindern würden.
Kocht nur die Menge, die ihr in 1-2 Monaten verbraucht. Die Haltbarkeit bei diesem Naturprodukt ist begrenzt.

22 April 2015

Weniger ist mehr (wert)

 
Wenn ich ein – überschaubares – Sachbuch lese, dann fasse ich nebenbei das Wesentliche auf einer Doppelseite zusammen. Wenn es Sinn macht sind auch Skizzen enthalten oder Seitenzahlen vermerkt, auf denen ich später für mich Wichtiges finden kann. Vorteil: ich lese und überlese bewusster und habe später alles auf einen Blick und in wenigen Sekunden parat.

Das Buch von Marie Kondo hat übrigens Spaß gemacht und ihre Tipps zum nachhaltigen Kampf gegen das (Kleider/Bücher/Papierkram/Schnickschnack)-Chaos fand ich sehr anregend und habe einiges schon umgesetzt. Wer sich für das Thema Entrümpeln interessiert braucht nur 2 Bücher: "Magic Cleaning" und "Feng Shui gegen das Gerümpel" des Alltags.
Und danach folgt dann vielleicht "Ein Zuhause für die Seele".

14 April 2015

Stadtpark-Illustration

 
Schöne Idee: eine Baum-Rallye für Schüler. Ausgetüftelt wurden die Route und das Inhaltliche von Harald Vieth.

Und danach habe ich eine Karte vom entsprechenden Bereich des Stadtparks gezeichnet und mit Aquarellfarben coloriert.
Nach dem Einscannen habe ich ein Layout in InDesign mit passenden Fragen, Bezeichnungen und Bildern gemacht. Außerdem gibt es PDF-Bögen mit Infos und Anregungen zur Gestaltung der Rallye für Lehrer. Auch Warnhinweise, welche Pflanzenteile giftig sind, durften nicht fehlen.
Die Karte hat das offene Format A3 und ist handlich auf A5 gefaltet.
Der schwierigste Teil der Arbeit war herauszufinden wo nun genau die Wege verlaufen. Ich habe alle möglichen alten und neueren Karten studiert, denn Google Maps war keine große Hilfe, die kleineren Wege sind ja im Park meist von belaubten Bäumen verdeckt.

Dazu kommt, dass der Hamburger Stadtpark immer wieder etwas verändert wurde, zugunsten der alten Sichtachsen, die vor 100 Jahren von Otto Linne geplant wurden. Nach dieser ersten Version für Herbst-Winter ist auch eine Version für den Sommer angedacht.

10 April 2015

Kawummmmm – nu aber!


Wenn sich etwas ganz plötzlich verändert, dann ist es einfach ein Kawummmmm. Für eine liebe Freundin.
 


08 April 2015

Von Galaxien, Vulkanen, Einstein, Nordlicht ...

 
... oder dem Urknall handeln einige der interessanten Vorträge im Planetarium Hamburg.
Um auf das aktuelle Programm in der Sternenkuppel aufmerksam zu machen, habe ich diesen Flyer gestaltet.

06 April 2015

Federbuch

 
Das ist mein Wochenendprojekt: ein Federbuch für einen besonderen Zweck.
Der Einband ist mit Samtfolie aus dem Baumarkt beklebt, er fühlt sich toll an! Innen ist es mit rotem Japanpapier gefüttert und die Seiten sind schwarz und cremeweiß. Gebunden hab ich es mit rotem Zwirn.
Diese Form zu binden hab ich bei Marí gelernt.




01 April 2015

April, April!

 
Seit achteinhalb Jahren layoute ich jeden Monat die Sternkarte für das Planetarium Hamburg. Die Karte wird an die Besucher verteilt und man kann sie von der Website runterladen. Dort gibt es außerdem einen Podcast und weitere Infos zum Sternenhimmel des jeweiligen Monats. Hier ist der Sternenhimmel im April

Im Hamburger Abendblatt wird die Karte auch schon einige Jahre online angeboten und in der Printausgabe abgebildet.
Wer sich für Astronomie interessiert kann dabei eine ganze Menge erfahren – und dieser schöne Service vom Planetarium ist sogar kostenlos.