22 Mai 2017

Schrift & Patina – Workshop

 
Und hier habe ich für euch wieder einen kleinen Bericht von einem inspirierenden Workshop bei Birgit Naß, an dem ich im Februar/März in Lüneburg teilgenommen habe.
In »Schrift & Patina« ging es vor allem um Techniken, die auf Papier eine antike Wirkung erzeugen.
Wie und womit behandelt man Papiere, damit sie alt aussehen?
Und wie gestaltet man eine Collage aus altem und neuem Material?

Wir haben einiges ausprobiert und vieles gelernt. Ein Umschlag wurde mit Collagen gestaltet, ein Buch gebunden und später mit unseren Experimenten gefüllt.
Einsatz von Schellack, gezieltes Anmischen von Farben nur aus den Grundfarben (Cyan, Magenta, Gelb), Patina erzeugen, Metalltöne simmulieren, Oberflächen verändern ...
Hier könnt ihr sehen wie man Rostpapiere herstellt und Pflanzenfarben einsetzt.

Ein weiterer Schwerpunkt im Workshop lag auf alten Schriften. Wir haben in der kurzen Zeit tatsächlich gelernt Kurrent zu schreiben (fälschlicherweise sagt man dazu oft Sütterlin).
In Kombination mit Frakturschriften oder schlichten Schriften sieht das sehr spannend aus.

Und wie immer in Birgits Workshops gab es viel mehr Input als man in der Zeit aufnehmen kann. Aber das machts nichts, die nächste Möglichkeit zum Experimentieren kommt sicher bald.

08 Mai 2017

Paula Modersohn-Becker. Der Weg in die Moderne

 
Und schon ist sie vorbei, die wunderbare Paula Modersohn-Becker Ausstellung im Bucerius Kunstforum. Wer sie verpasst hat, kann hier im Film einen Eindruck bekommen.

Paula wurde nur 31 Jahre alt. In dieser Zeit hat sie Hunderte Werke geschaffen. In der Ausstellung waren 80 davon zu sehen. Es gab interessante Gruppierungen: u. a. Kinderbilder, Birken, Selbstbildnisse, Zeichnungen, Stilleben.
Zu Lebzeiten wurde ihre avantgardistische Art sich auszudrücken, die sich zeitlich zwischen den Impressionisten und den Expressionisten bewegte, nicht wirklich verstanden. Sie eckte damit an und gilt gerade deshalb heute als Wegbereiterin der Moderne.

Der Audioguide war wieder sehr informativ und stimmungsvoll. Ich gehe kaum noch ohne Audioguide in große Ausstellungen, sie bereichern und unterstützen das Visuelle sehr.
Auch den schönen Katalog habe ich mitgenommen um in Ruhe tiefer einzutauchen.


Demnächst besuche ich das Paula-Modersohn-Becker Museum in Bremen. Ich weiß nicht warum ich so lange damit gewartet habe.

01 Mai 2017

#coffeebreak #april

 
Das sind die 30 Motive aus dem Coffeebreak-Projekt im April.
Man kann immer ganz gut erkennen woran oder womit ich gerade parallel arbeite. Im April waren es mehr Illustrationen mit Aquarellfarbe, Gesso, Pinselstift und weniger Kalligrafie.